Verschärfung im Kunstbetrieb?

von Lukas Pusch

Wer ab 1. Mai eine Ausstellung betritt, macht sich strafbar!
Am 30. April, um 22 Uhr, wurde die COVID-19-Lockerungsverordnung veröffentlicht. Diese Verordnug des Sozialministeriums regelt, was lediglich zwei Stunden später, ab dem 1. Mai in ganz Österreich und bis auf weiteres verboten ist und was nicht.

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Flora Sibirica

Паула Беттхер

В середине 90-х художнику Лукасу Пушу пришлось покинуть Австрию. Ранее Федеральное министерство образования и искусств письменно сообщило ему в юридическом заключении, что он «циничный провокатор против свободы и терпимости» и тем самым, «противоречащий всем основным принципам финансирования искусства в Австрии». Его «преступление» заключалось в его деятельности против растущего праворадикализма и связанных с ним ужесточения законов о предоставлении убежища мигрантам.

Als Schwule noch heilbar waren

Liebe Freunde, Sammler und Kunstinteressierte,

vor zwei Jahren veröffentlichte der ANTIST unter dem Titel Als Schwule noch heilbar waren das Faksimile eines 1976 geschriebenen Aufsatzes des Künstlers Karl Iro Goldblat. Karl Iro Goldblat war nicht nur langjähriges, führendes Mitglied der Muehl-Kommune, sondern auch schwul. In dem Text von 1976 beschrieb Karl, wie er durch die Kommune von seiner Homosexualität geheilt wurde.

Die Polarisierung der Idiotie

von Lukas Pusch

Martin Humer war seiner Zeit voraus. Er war der einsame Vorreiter im Kampf gegen sexistische Kunst alter weißer Männer in Österreich. Der als Pornojäger bekannte, erzkonservative und reaktionäre Prophet wurde dafür zu Lebzeiten (völlig zu Recht) in den Medien verhöhnt und von der Gesellschaft belächelt. Seine spektakulären Aktionen gegen Künstler wie Nitsch, Mühl oder Lüpertz sorgten regelmäßig für Schlagzeilen, hatten aber meist keine weiteren Konsequenzen. Heute ist das anders.

Sag mir, wo der Blümel blüht

von Lukas Pusch

Am 28. September luden die Oppositionsparteien SPÖ, NEOS und Liste Pilz zu einer außerordentlichen parlamentarischen Sitzung des Kulturausschusses.

Frühling in Sibirien

"Севернее Кореи – Nördlicheres Korea" war die Losung auf dem Frontbanner der MONSTRATION 2018

5000 Monstranten marschierten am 1. Mai hinter dem Frontbanner „Севернее Кореи – Nördlicher als (Nord)Korea“ durch die sibirische Hauptstadt Novosibirsk.                                                      (Fotos: Ivanov)

Am 1. Mai fand in Novosibirsk die traditionelle MONSTRATION statt. MONSTRATIONEN sind dadaistische Happenings im Grenzbereich von politischem Aktivismus und Kunstperformance.
Rund 5000 Menschen marschierten in selbst gebastelten Kostümen durch die Straßen der sibirischen Millionenmetropole. „Ich will ins Fernsehen“, skandierten sie, „Was wollen sie nicht verstehen?“, „Der Kosmos wartet auf uns“ oder „New Tahiti!“.

Все на Монстрацию! Celebrate MONSTRATION! Heraus zur MONSTRATION!

Lukas Pusch und Konstantin Skotnikov trainieren schon für die MONSTRATION am 1. Mai

Lukas Pusch und Konstantin Skotnikov trainieren schon für die MONSTRATION am 1. Mai

Der ANTIST beteiligt sich an der 15. MONSTRATION am 1. Mai in Novosibirsk!
Unterstützt den radikalen Tahiti-Block!
Absurde Losungen in absurden Zeiten.
Monstranten aller Länder vereinigt Euch!
HURRA!

Wann: 1. Mai 2018, 12.00 Uhr
Wo: Metro Krasnij Prospekt, Novosibirsk
Die MONSTRATION auf Facebook

Vorzugsausgabe Heft Nr. 4

jede Vorzugsausgabe enthält folgende Arbeiten:

Vorzugsausgabe Heft Nr. 3

jede Vorzugsausgabe enthält folgende Arbeiten:

Aрт-центр Камчатка

 Дорогие друзья, коллекционеры и любители искусства,

я вернулся из экспедиции по Камчатке.
Эта поездка была частью моей работы над циклом живописи Flora Sibirica.