der Antist 3. Ausgabe

der Antist 3

der Antist Heft Nr. 3

Präsentation der 3. Ausgabe der Zeitschrift der Wiener Avantgarde
durch Lukas Pusch und TOMAK
Musik: Filius de Lacroix

Montag,  12. Juni 2017, 19:00 Uhr

Buchhandlung Walther König
im Museumsquartier
Museumsplatz 1
1070 Wien

Die WIENWOCHE 

eine antistische Lesung im Wiener Gemeinderat

Berichte des ANTIST und des Stadtrechnungshofs über Subventionsseilschaften und das Kulturfestival WIENWOCHE sorgten in der Gemeinderatssitzung vom 7. April 2017 für eine leidenschaftliche Grundsatzdebatte über staatliche Abhängigkeit und die Freiheit der Kunst.

Frauen zum Frauentag mit Klage drohen

Am 8. März, dem Internationalen Frauentag, trafen sich der Vorstand der IG Bildende Kunst, wie zuvor in einem Offenen Brief von den Gewerkschaftlern gefordert, mit der Wiener NEOS-Politikerin Beate Meinl-Reisinger. Beate Meinl-Reisinger hatte Berichte des Antist über das fragwürdige Verhalten der IG Bildenden Kunst im Zensurfall der Künstlerin Ines Doujak im Wiener Gemeinderat thematisiert und völlig zu Recht einen Förderantrag der Kunstgewerkschaftler abgelehnt (welcher mit den Stimmen der Regierungskoalition sowieso durchgewunken wurde). Der Antist berichtete ausführlich.

Das Comeback des Christian Rosa

von Lukas Pusch

Ein sensationelles Auktionsergebnis für den Künstler Christian Rosa bei Phillips in New York sorgte für großes Aufsehen in der Kunstszene. Mit 75 000 Dollar erzielte das Werk „Untitled“ von 2011, das Fünffache des oberen Schätzpreises.

Wenn Lulus einen Brief schreiben

Es bleibt lustig: unter dem Titel „Ja, wir sind gegen Zensur“ schrieb der Vorstand der IG Bildende Kunst jetzt einen offenen Brief an die Wiener Neos-Chefin Beate Meinl-Reisiger. Wie der Antist berichtete, lehnten die NEOS in der 28. Wiener Gemeinderatssitzung, völlig zu Recht, einen Förderantrag der IG Bildende Kunst über 26 000 Euro ab. Zuvor kritisierte deren Partei-Chefin Beate Meinl-Reisinger den Umgang der Kunstgewerkschaftler mit Zensur.

Es „antistelt“ im Wiener Gemeinderat

Die Enthüllungen des Antist zeigen Wirkung. Das schäbige Verhalten der IG-Bildende Kunst im Zensurfall der Künstlerin Ines Doujak hatte jetzt ein Nachspiel im Wiener Gemeinderat. In der Sitzung vom 26. Januar 2017 wurde ein Förderantrag der IG Bildende Kunst über 26 000 Euro zur Finanzierung ihres laufenden Galerieprogramms von den NEOS abgelehnt und im Plenum offen in Frage gestellt.

Das ist der Antist

Am 15. Dezember las die wunderbare Edita Malovcic den Antist-Text Wer die Kunst liebt, muss den Staat hassen von Lukas Pusch.
Neben dem Autor waren auch der Antist-Mitherausgeber Tomak und Künstlerfreund Filius de Lacroix unter den begeisterten Zuhörern in der mehr als vollen Loosbar.
Nun wurde ein Video mit einem kurzen Mitschnitt der spontanen Literatur-Session veröffentlicht.

Frohe Weihnachten!

Weihnachten

O.T. (Frohe Weihnachten). Holzschnitt, Lukas Pusch, 2010

 

Flora Sibirica

von Paula Böttcher

Mitte der 90iger Jahre musste der Künstler Lukas Pusch Österreich verlassen. Zuvor hatte ihm das Bundesministerium für Unterricht und Kunst in einem juristischen Gutachten schriftlich mitgeteilt, dass er „ein zynisch plakativer Provokateur gegen Freiheit und Toleranz“ sei und damit „sämtlichen Förderungsrichtlinien Österreichs widersprechen“ würde. Sein „Verbrechen“ war eine Arbeit gegen den aufkeimenden Rechtsradikalismus und die damit verbundenen verschärften Asylgesetze.

Wenn die Lulus zu brunzen beginnen

Über die peinlichen Reaktionen der IG Bildende Kunst und ihres Zentralorgans Bildpunkt auf die Enthüllungen des Antist und die üble Hetze gegen die Künstlerin Ines Doujak. Ein Kommentar von Lukas Pusch