der Antist 3. Ausgabe

der Antist 3

der Antist Heft Nr. 3

Präsentation der 3. Ausgabe der Zeitschrift der Wiener Avantgarde
durch Lukas Pusch und TOMAK
Musik: Filius de Lacroix

Montag,  12. Juni 2017, 19:00 Uhr

Buchhandlung Walther König
im Museumsquartier
Museumsplatz 1
1070 Wien

Frauen zum Frauentag mit Klage drohen

Am 8. März, dem Internationalen Frauentag, trafen sich der Vorstand der IG Bildende Kunst, wie zuvor in einem Offenen Brief von den Gewerkschaftlern gefordert, mit der Wiener NEOS-Politikerin Beate Meinl-Reisinger. Beate Meinl-Reisinger hatte Berichte des Antist über das fragwürdige Verhalten der IG Bildenden Kunst im Zensurfall der Künstlerin Ines Doujak im Wiener Gemeinderat thematisiert und völlig zu Recht einen Förderantrag der Kunstgewerkschaftler abgelehnt (welcher mit den Stimmen der Regierungskoalition sowieso durchgewunken wurde). Der Antist berichtete ausführlich.

Wenn Lulus einen Brief schreiben

Es bleibt lustig: unter dem Titel „Ja, wir sind gegen Zensur“ schrieb der Vorstand der IG Bildende Kunst jetzt einen offenen Brief an die Wiener Neos-Chefin Beate Meinl-Reisiger. Wie der Antist berichtete, lehnten die NEOS in der 28. Wiener Gemeinderatssitzung, völlig zu Recht, einen Förderantrag der IG Bildende Kunst über 26 000 Euro ab. Zuvor kritisierte deren Partei-Chefin Beate Meinl-Reisinger den Umgang der Kunstgewerkschaftler mit Zensur.

Es „antistelt“ im Wiener Gemeinderat

Die Enthüllungen des Antist zeigen Wirkung. Das schäbige Verhalten der IG-Bildende Kunst im Zensurfall der Künstlerin Ines Doujak hatte jetzt ein Nachspiel im Wiener Gemeinderat. In der Sitzung vom 26. Januar 2017 wurde ein Förderantrag der IG Bildende Kunst über 26 000 Euro zur Finanzierung ihres laufenden Galerieprogramms von den NEOS abgelehnt und im Plenum offen in Frage gestellt.

Wenn die Lulus zu brunzen beginnen

Über die peinlichen Reaktionen der IG Bildende Kunst und ihres Zentralorgans Bildpunkt auf die Enthüllungen des Antist und die üble Hetze gegen die Künstlerin Ines Doujak. Ein Kommentar von Lukas Pusch

Die Lulus von der Künstlergewerkschaft

Lukas Pusch über Solidarität und Zensur in der österreichischen Kunstszene am Beispiel der Künstlerin Ines Doujak.

Wir heilen die Kunst

Liebe Freunde, Sammler und Kunstinteressierte,

für alle die keine Karten für unsere ausverkaufte Theaterpräsentation des Antist ergattern konnten, spät aber doch, ein kleiner (Foto-)Bericht.

Vorzugsausgabe Heft Nr. 1 (vergriffen)

Jede Vorzugsausgabe beinhaltet folgende drei Originale:

ines_klein
O.T. (Taquile), Fine Art Pigmentdruck, Ines Doujak, 2004

 

DSC_1833
O.T. (Ich soll fremde Leute nicht schimpfen!), Bleistift auf Papier (Unikat), Tomak, 2015

 

DSC_1843
O.T., Tusche mit kaltem Kaffee (Unikat), Lukas Pusch, 2015

Auflage der Vorzugsausgabe: 20 Stück + 5 AP
Alle VZ und beigelegte Arbeiten sind signiert und nummeriert.